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Ratgeber Generalisierte Angststörung

Der wohl meistgekaufte Angst Ratgeber
Auflage 200.000 Exemplare


Progressive Muskelentspannung - die Nr. 1 unter den Entspannungs-
verfahren


Unter einer generalisierten Angststörung leiden wir dann, wenn unser Alltag über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr von Sorgen geprägt ist. Es stehen die Sorgen und Befürchtungen um die Partnerschaft, unsere Kinder, unsere Gesundheit, unser Alter, unseren Arbeitsplatz, unsere Finanzen - kurzum die Sorgen um alltägliche Ereignisse im Vordergrund.
Sorgen machen sich alle Menschen ab und zu. Manchmal ist der Anlass eine aktuelle Krise, eine Trennung oder auch eine schwere körperliche Erkrankung. Die Sorgen beziehen sich dabei auf einen Bereich des Lebens.
Bei der generalisierten Angststörung ist es hingegen so, dass die Sorgen alle Bereiche des Lebens umfassen.
Die Betroffenen machen sich täglich mehrere Stunden Sorgen. Sie haben den Eindruck, diese nicht kontrollieren zu können und ihnen ausgeliefert zu sein.
Wer unter einer generalisierten Angststörung leidet, sucht meist wegen seiner körperlichen Beschwerden wie Unruhe, Anspannung, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Nervosität, Übelkeit und Kopfschmerzen den Arzt auf.
Oftmals dauert es viele Jahre, bis erkannt wird, dass sich hinter den körperlichen Beschwerden eine chronische Angst, bzw. eine generalisierte Angststörung, verbirgt.
Behandelt werden sollte eine generalisierte Angststörung dann, wenn der Körper in Mitleidenschaft gezogen ist, man eine Suchtmittelabhängigkeit entwickelt hat und/oder die Leistungsfähigkeit und Partnerschaft erheblich dadurch beeinträchtigt sind.
In der Behandlung der generalisierten Angst ist die kognitive Verhaltenstherapie sehr erfolgreich. Dabei lernen Betroffene, ihre Sorgen zu überprüfen. Sie fragen sich, ob die Situation, die sie befürchten, überhaupt eintreffen kann, wie wahrscheinlich sie ist und was sie tun können, um sie zu vermeiden oder zu bewältigen. Ganz bewusst verzichten sie auf Vermeidung und Rückversicherung.
Ein weiterer therapeutischer Ansatz ist die gezielte Sorgenkonfrontation, eine besondere Form der Konfrontrationstherapie, bei der Betroffene sich mit ihren Sorgen bewusst in der Vorstellung konfrontieren und sie zu Ende zu denken. Dadurch dass sie sich immer wieder mit ihren Befürchtungen konfrontieren, verlieren diese mit der Zeit ihre Bedrohlichkeit.
In der Therapie lernen Betroffene auch Entspannungs-, Atemtechniken und Achtsamkeitsübungen, um ihre Anspannung und Unruhe zu reduzieren.
Sorgen - wie damit umgehen?
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Generalisierte Angst - psychologische Informationen
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