Denkstörungen treten meist in Verbindung mit einer psychischen Störung auf. Beispielsweise können bei Depressionen, Schizophrenie, Manie oder einer Zwangsstörung Denkstörungen auftreten, aber auch Alkohol und Drogen können unser Denken verändern.
Man kann 2 Formen von Denkstörungen unterscheiden:
1. Formale Denkstörungen
Formale Denkstörungen beziehen sich darauf, wie gedacht wird. Formale Denkstörungen können sich z. B. darin äußern, dass unsere Gedanken abreißen, verlangsamt, stockend, blockiert, beschleunigt, sprunghaft, zerfahren oder unklar sind oder sich wiederholen.
Inhaltliche und logische Zusammenhänge und Grammatik werden nicht beachtet, neue Wörter werden erfunden oder der Wortschatz und der Denkumfang sind eingeschränkt.
2. Inhaltliche Denkstörungen
Hier ist der Inhalt des Denkens verändert. Das Denken ist nicht realitätsbezogen und unrichtig, wir sind aber von seiner Richtigkeit überzeugt. Man spricht dann auch von Wahnideen. Auch zwanghafte Gedanken gehören zu den inhaltlichen Denkstörungen.
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