Lebenshilfe ABC ...
Nachschlagewerk & Lexikon
Psychologie

Lebenshilfe Tipps

Suche im Lebens- hilfe Lexikon






Frustrationstoleranz

Unter Frustrationstoleranz verstehen wir unsere Fähigkeit, mit Enttäuschungen oder Frustrationen umzugehen. Wir unterscheiden uns darin, wie gut wir damit umgehen können, dass unsere Wünsche nicht erfüllt oder nicht so schnell erfüllt werden, wie wir es erwarten oder gar fordern.

Menschen mit geringer Frustrationstoleranz brechen rasch ab, wenn ihnen eine Aufgabe nicht so oder nicht so schnell gelingt, wie sie es möchten. Sie geraten aus der Fassung, werden ärgerlich oder reagieren entmutigt bis hin zu deprimiert, wenn sie in ihren Bemühungen keine schnellen Erfolge sehen.

Menschen mit hoher Frustrationstoleranz können sich bei der Stange halten und geduldig darauf warten, bis sie am Ziel ihrer Wünsche sind. Sie schauen auf die kleinen Fortschritte und malen sich aus, wie gut es ihnen nach dem Erreichen des Ziels gehen wird. Rückschläge akzeptieren sie und sehen sie als Chance, dazu zu lernen. Ihre Motivation wird durch Misserfolge nicht beeinträchtigt.

Unsere Frustrationstoleranz ist erlernt und deshalb wir können sie trainieren.

Einstellungen, die die Frustrationstoleranz stärken, sind z.B.:
Ich kann es ertragen, wenn es nicht so läuft, wie ich es gerne möchte. Ich bin nicht in Lebensgefahr.
Wenn ich mich bemühe, werde ich vorankommen und Erfolg haben.

Weitere Informationen zum Thema Frustrationstoleranz

Gedanken - wie sie unsere Gefühle steuern

Gefühle - in Sekunden ändern

Worte und ihre Wirkung auf unsere Gefühle

Inneren Frieden finden

Was tun bei geringer Frustrationstoleranz?

Frustrationstoleranz Test

© 2008-2010 lebenshilfe-abc - Geringe Frustrationstoleranz - Hohe Frustrationstoleranz