| Tweet |
Belastende Gefühle kann man überwinden, indem man sich den Einfluss der Gedanken auf die Gefühle zunutze macht.
Wie das geht, das zeigt Doris Wolf in diesem Selbsthilfe Ratgeber.
Die meisten Menschen wünschen sich ein gutes Gedächtnis. Die Vorstellung, sich alles problemlos beim einmaligen Lesen oder Hören einprägen zu können, begeistert uns. Gedächtnismeister, die sich mühelos unfassbare lange Zahlenketten oder Spielkartenabfolgen merken können, sind sich unserer maßlosen Bewunderung sicher.
Ganz so viel können wir vielleicht nicht erreichen, aber auf jeden Fall können wir unser Gedächtnis trainieren. Unser Gedächtnis ist vergleichbar unserer Muskulatur, die bei Training erstarkt und bei Nichtnutzung schrumpft.
Es gibt viele unterschiedliche Formen des Gedächtnistrainings. Viele Trainings machen sich die Eigenschaft des Gehirns zunutze, dass wir leichter lernen, wenn starke Gefühle, starkes Interesse, verschiedene Sinneswahrnehmungen und lebendige Bilder beteiligt sind. Was wir mit bereits mit Erlerntem in irgendeiner Form im Verbindung oder in eine Ordnung bringen können, können wir uns auch leichter einprägen.
Trainieren können wir z.B. unsere Wahrnehmungsfähigkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung, Formulierung, unser logisches Denkvermögen, Kreativität und Flexibilität im Denken.
Insbesondere wenn wir älter werden, ist es wichtig, dass wir unser Gedächtnis trainieren. Auch wenn es am Anfang etwas mühsam erscheint, neue Merkstrategien anzuwenden, der Aufwand lohnt sich. Bereits ein tägliches 15-minütiges Training führt nach neuen Untersuchungen zur Zunahme der grauen Hirnsubstanz.
Außerdem können die Strategien zur Verbesserung des Gedächtnisses auch Spaß machen. So können wir auch durch Jonglieren, Spiele, Rätsel oder Erlernen einer neuen Sprache unser Gedächtnis fördern.
Im Übrigen stärken auch ausreichend Schlaf, frische Luft, Entspannung, Bewegung und gesunde Ernährung unser Gedächtnis.
© 2011-2012 lebenshilfe-abc - Gedächtnistraining