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Hass vergiftet das Leben

Hass ist ein Gefühl extremer Abneigung und Ablehnung gegenüber einem anderen Menschen oder einer Institution. Er entsteht meist aufgrund einer tiefen seelischen Verletzung, wie etwa einer Trennung oder Verlusterfahrung, der man glaubt ausgeliefert zu sein und gegen die man glaubt, sich nicht wehren zu können. Man fühlt sich also total hilflos und ohnmächtig und gleichzeitig tief verletzt oder angegriffen.

Wenn man verlassen wird, ein Erbe ungerecht verteilt wird, von einer für uns wichtigen Person nicht geliebt werden, uns zutiefst verletzt fühlen und verbittert sind, dann zeigt sich häufig Hass.

Der Hass ist eine viel stärkere Emotion wie Wut oder Ärger. Richtet sich der Hass gegen einen selbst, dann spricht man von Selbsthass.

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist.
- Kierkegaard -

Wenn wir hassen, dann geben wir uns Gründe für den Hass. Wir sehen den anderen als eine Bedrohung für uns an. Die Hassgedanken nehmen gewöhnlich sehr viel Raum in unserem Alltag ein. Häufig mündet der Hass in aggressivem Verhalten, da sich die Betroffenen nicht anders zu helfen wissen. Wer hasserfüllt ist, der ist gegenüber vernünftigen Argumenten immun. Im Gegenteil: diese entfachen in der Regel das Feuer des Hasses nur noch mehr.

Hass ist die Rache des Feiglings dafür,
dass er eingeschüchtert ist.

- G. B. Shaw -

Wenn wir hassen, dann macht sich dies auch in unserem Körper bemerkbar. Wir sind angespannt, chronisch gereizt, haben Schlafstörungen, sind unkonzentriert.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben -
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi

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