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Konfrontationstherapie

Die Konfrontationstherapie - auch als Reizüberflutung, Konfrontationstraining oder Expositionstherapie bezeichnet -, gehört zu den Methoden der Verhaltenstherapie und kommt in der Behandlung von Angststörungen und Zwängen zum Einsatz.

Die Konfrontrationstherapie ist ein wesentlicher Bestandtteil jeder Angst Therapie.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, dass wir uns gezielt mit Situationen konfrontieren, vor denen wir Angst haben und erleben, dass wir die Angst aushalten können, sie vergeht, wenn wir sie zulassen und das Befürchtete nicht eintritt.

Durch die Konfrontation haben wir ein starkes Aha-Erlebnis, das dazu führt, dass wir unsere Angst verlernen!

Die Konfrontationstherapie ist eine sehr effektive Therapieform für die Behandlung von unangemessenen Ängsten.

Ca. 80 Prozent der Agoraphobie-Klienten und der Klienten mit sozialer Phobie können durch die Konfrontationstherapie zu einer Besserung gelangen.

Ca. 80-95 Prozent der Klienten mit spezifischer Phobie wie (Klaustrophobie, Flugphobie, Tunnelangst, Tierphobie, usw. erleben eine deutliche Verbesserung.

Was lernen wir in der Konfrontationstherapie?

Durch die Konfrontation mit Situationen, in denen wir starke Angst empfinden, machen wir neue Erfahrungen: Zum einen lernen wir, dass wir in die Situation gehen und unsere größte Angst und die intensivsten körperlichen Reaktionen ertragen können.

Zum anderen erleben wir, dass unsere Angst nachlässt, wenn wir nicht aus der Situation flüchten. Wir können uns an die Situation gewöhnen.

Außerdem lernen wir, die Angst vor der Angst abzubauen. Wir gewinnen das Vertrauen zurück, dass wir die Angst aushalten und beeinflussen können. Wir erhalten so gewissermaßen die Kontrolle über uns zurück.

Durch die bewusste Beobachtung unserer Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen unmittelbar in der Situation können wir erkennen, mit welchen Gedanken wir unsere Angst auslösen.

Mit Hilfe von positiven Selbstinstruktionen können wir dann lernen, unsere angstvollen Gedanken durch eher vertrauensvolle zu ersetzen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie.

Martina Navratilova, neunfache Wimbledon-Siegerin, konfrontierte sich immer mit ihren Ängsten, um diese zu überwinden.

In einem Interview sagte sie: Ich hatte Flugangst, also habe ich den Pilotenschein gemacht. Ich hatte Angst vor dem Ertrinken, also habe ich den Tauchschein gemacht. Ich hatte Angst vor Schlangen, also habe ich mir eine Python um den Hals legen lassen.

Sie wusste instinktiv: man kann Angst überwinden, wenn man sich ihr stellt. Meidung hält die Angst am Leben.

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