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Manie

Eine Manie ist eine affektive Störung, die meist phasenweise verläuft.

Betroffene haben mehrere der folgenden Symptome: Sie haben eine euphorische, bisweilen auch eine gereizte Stimmung und sind überaktiv und ruhelos. Sie haben ein vermindertes Schlafbedürfnis, haben eine Rededrang und sind leicht ablenkbar. Ihre Gedanken springen vom hundertsten ins tausendste. Sie überschätzen sich selbst und sind übertrieben optimistisch. Sie haben keine normalen sozialen Hemmungen mehr und können sich deshalb sehr unangemessen verhalten.

Sie zeigen risikoreiches Verhalten, ohne dessen Nachteile und Gefahren zu erkennen. Z.B. werfen sie Lokalrunden, kaufen Dinge, die sie nicht benötigen, verschenken Geld. Sie haben ein gesteigertes sexuelles Verlangen und sind distanzlos.

Es können auch psychotische Symptome dazu kommen wie z.B. Wahnideen und Halluzinationen.

Für den Partner und Angehörige sind Betroffene in der manischen Phase sehr belastend, da sie keine Krankheitseinsicht haben und nicht zu bremsen sind. Nach der manischen Phase schämen sich die Betroffenen für ihr Verhalten und fühlen sich schuldig. Manien werden mit Psychopharmaka behandelt.

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