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Als Orgasmus oder Klimax bezeichnet man den Höhepunkt des sexuellen Lustempfindens, der Erregung und des Genusses. Atemfrequenz, Blutdruck und Puls haben ihr Maximum erreicht. Die Muskeln im Genitalbereich ziehen sich rhythmisch zusammen und die sexuelle Spannung entlädt sich. Beim Mann erfolgt dabei meist der Samenerguss.
Den Orgasmus verknüpft man gewöhnlich mit sehr positiven Gefühlen, mit einem Schweben, mit Befriedigung, Euphorie, Glück oder Ekstase. Es kommt zur Ausschüttung von Neurotransmittern und Opiaten im Gehirn. Danach kommt es zu geistiger und körperlicher Entspannung.
Frauen benötigen eine größere Vorbereitungszeit, bis sie zum Orgasmus gelangen.
Der Orgasmus wirkt sich positiv auf den Körper aus. Die Immunabwehr wird gestärkt, Schlaf und Entspannung werden gefördert.
Bei einer Orgasmusstörung tritt der Orgasmus gar nicht oder stark verzögert ein, obwohl die Betroffenen sexuell erregt sind und Lust haben.
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