Eine Panikattacke ist eine körperliche und psychische Alarm- und Stressreaktion.
Wer eine Panikattacke erlebt, verspürt die unterschiedlichsten körperlichen Reaktionen wie z.B. Schwindel, Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot, Engegefühl in der Brust, weiche Knie, Verschwimmen vor den Augen, Taubheitsgefühle.
Wenn die Panikattacke zum ersten Mal auftritt - häufig in einer Stresssituation - ist der Betroffene so verunsichert, dass er glaubt, eine schwere körperliche Erkrankung wie ein Tumor, Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu haben. Er beginnt eine Ärzteodyssee, kein Arzt kann jedoch eine körperliche Ursache finden.
Aus Angst vor einer neuen Panikattacke beginnt der Betroffene die Situation, in der die erste Panikattacke auftrat, zu meiden. Mit der Zeit meidet er auch ähnliche Situationen und sein Leben besteht immer mehr aus Meidung und Rückzug. Viele Betroffene leiden deshalb nicht nur unter Panikattacken, sondern entwickeln auch eine Agoraphobie(Platzangst).
Die Angst vor dem Auftreten weiterer Panikattacken ist oftmals schlimmer für die Betroffenen als die Panikattacken selbst. Diese Angst vor der Angst begleitet die Betroffenen täglich und macht sie handlungsunfähig.
Mit Hilfe einer Psychotherapie, insbesondere die Kognitive Verhaltenstherapie hat sich bewährt - kann der Betroffene wieder Vertrauen in seinen Körper aufbauen und die Meidung aufgeben.
Ziel der Therapie ist es auch, die pausenlose Selbstbeobachtung aufzugeben und Entspannungsverfahren und Atemtechniken zu erlernen, um die durch die Angst bedingte körperliche Anspannung zu reduzieren.
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