| Tweet |
Die CD zum Erlernen
der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson
155
bei Amazon
Unter psychogenem Schwindel versteht man Schwindel, der hauptsächlich psychische Auslöser hat. Man schätzt, dass 25 bis 50 Prozent aller Schwindelformen in die Rubrik psychogener Schwindel gehören.
Der psychogene Schwindel tritt am häufigsten bei Agoraphobie, Panikattacken, sozialen Phobien auf. Er kann auch ein Symptom bei somatoformen Störungen, Depressionen, Anpassungsstörungen, Essstörungen, Suchterkrankungen, usw. sein.
Da der Schwindel ein körperliches Symptom ist, ist es für Betroffene schwer zu verstehen und akzeptieren, dass er eine psychische Ursache hat.
Der psychogene Schwindel ist ein Symptom der Angst, insbesondere bei Angst- und Panikattacken. Die Schwindelattacken führen bei den Betroffenen dazu, dass sie befürchten, umzufallen, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben, was dazu führt, dass die Angstattacken verstärkt werden. Die Betroffenen entwickeln eine Angst vor dem nächsten Anfall, beginnen, sich zurückzuziehen.
Der psychogene Schwindel kann auch mit anderen Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen, Engegefühl und Atemnot auftreten.
Beim psychogenen Schwindel kommt die Verhaltenstherapie mit sehr guten Erfolgen zum Einsatz.
Patienten helfen Patienten - Forum
© 2007-2011 lebenshilfe-abc - Psychogener Schwindel