Psychosomatik setzt sich aus den beiden Wörtern Psyche und Soma zusammen und bedeutet, dass es eine Wechselwirkung zwischen unserer Seele und unserem Körper gibt. Es gibt keine von der Seele getrennte körperliche Erkrankung oder wie es Christian Morgenstern einmal formulierte:
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Alle unsere Gedanken und Gefühle werden von körperlichen Reaktionen begleitet. So kommt es z.B. bei Angst zu Herzrasen oder Schweißausbrüche. Panikattacken zeigen sich in körperlichen Symptomen wie Schwindel, Zittern, Kloß im Hals, etc. Chronische Angstzustände und langandauernde persönliche Probleme und Krisen führen zu psychosomatischen Erkrankungen.
Häufig können (wollen) Betroffene nicht glauben, dass ihre körperlichen Beschwerden von der Psyche herrühren, da sich diese im Körper zeigen. Sie gehen von einem Arzt zum anderen, um endlich eine "richtige Krankheit" bzw. eine organische Ursache für ihre körperlichen Beschwerden zu finden. Gerade bei Angststörungen wie etwa einer Herzneurose, Platzangst oder einer generalisierten Angststörung, die von massiven körperlichen Beschwerden begleitet werden, gehen Betroffene oft jahrlang von einem Arzt zum anderen, bis sie sich an einen Psychotherapeuten werden.
Akzeptieren die Betroffenen, dass sich hinter ihren körperlichen Beschwerden psychische Probleme wie Ängste, Depressionen, Überforderung, Stress, Kopfschmerzen, Burnout, eine persönliche Krise oder Mobbing verbergen, können sie die körperlichen Beschwerden überwinden, indem sie lernen, ihre seelischen Probleme zu bewältigen.
Psychosomatik - Erkrankungen aufgrund seelischer Probleme
Wie Gedanken den Körper beeinflussen
Wie Gedanken unsere Gefühle beeinflussen
Glaube, Hoffnung, Heilung - sich gesund denken
© 2007-2010 lebenshilfe-abc - Psychosomatik - Psychosomatische Erkrankungen