Unter Resignation verstehen wir eine Kapitulation im Angesicht einer gefühlten Ausweglosigkeit. Wer resigniert, fügt sich in das scheinbar Unabänderliche, hat keine Hoffnung mehr, dass sich an seiner Lage etwas ändern wird bzw. dass er etwas bewirken oder daran ändern kann. Er unternimmt deshalb nichts, um seine Situation umzugestalten oder zumindest zu verbessern.
Ausgelöst wird das Gefühl der Resignation, wenn wir ein Ziel mit unseren Mitteln nicht erreichen. Wir sagen uns: "Die Situation ist ausweglos. Ich habe keine Einflussmöglichkeiten. Ich gebe auf." Man fühlt sich hilflos, ohnmächtig und kapituliert.
Wenn ich etwas akzeptiere, dann zweifle ich nicht generell daran, etwas ändern zu können oder mein Ziel mit einer anderen Strategie zu erreichen. Wenn ich resigniere, dann gebe ich mich und alle Lösungsversuche auf. Resignation ist quasi die negative Form der Akzeptanz. Man kann etwas akzeptieren, ohne dabei zu resignieren.
Ein Beispiel. Ein Behinderter kann seine Behinderung und die damit verbundenen Einschränkungen akzeptieren. Wenn er nicht resigniert, dann wird er schauen, welche Möglichkeiten er trotz seiner Behinderung hat, das Beste aus seinem Leben zu machen. Resigniert der Behinderte, dann findet er sich damit ab und unternimmt nichts, um trotz seiner Behinderung ein zufriedenes Leben zu führen.
Akzeptieren, was ist, ist die Voraussetzung, um etwas ändern zu können. Solange wir etwas leugnen und nicht wahrhaben wollen, können wir nämlich auch nicht lernen, damit umzugehen.
Resignieren heißt etwas akzeptieren und gleichzeitig seine Situation für ausweglos und hoffnungslos anzusehen.
Die Folgen der Resignation zeigen sich in den Gefühlen, Verhaltensweisen und im Körper. Menschen, die resignieren,
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