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Selbstinstruktion bedeutet, dass wir unser inneres Selbstgespräch gezielt beeinflussen. Wir geben uns Anweisungen, wie wir eine bestimmte Situation sehen und wie wir uns darin verhalten möchten.
Das Selbstinstruktionstraining geht auf Donald Meichenbaum zurück. Er hat entdeckt, dass negative unangemessene Selbstgespräche psychische Probleme verursachen bzw. aufrechterhalten können. Indem wir z.B. eine Gefahr übertreiben oder ein Problem sehen, wo es gar keines gibt, können wir unangemessene Ängste in uns auslösen.
Umgekehrt können wir über angemessene positive Selbstinstruktionen z.B. unser Selbstvertrauen stärken oder gelassen bleiben.
Im Selbstinstruktionstraining werden die inneren Monologe bewusst gemacht, überprüft und gegebenenfalls gezielt verändert, sodass die Selbstinstruktionen Betroffenen helfen, sich besser zu fühlen und ihre Ziele zu erreichen.
Das Selbstinstruktionstraining wird z.B. eingesetzt in der Therapie von Angststörungen, Depressionen, Schmerzzuständen, in der Vorbereitung auf Stresssituationen und zum Aufbau von Frustrationstoleranz und Abbau von Wut.
Wie Gedanken unsere Gefühle beeeinflussen
Gedanken und wie sie uns beeinflussen
Selbsthilfe Ratgeber - durch Selbstgespräche seine Gefühle steuern
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