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AUTHOR DES BEITRAGS: PSYCHOTHERAPEUTIN
DR. DORIS WOLF

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DR. DORIS WOLF IST EXPERTIN FÜR:

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Soziale Erwünschtheit

Unter sozialer Erwünschtheit verstehen wir das Bestreben, sich so zu verhalten oder so zu antworten, dass man soziale Ablehnung vermeidet bzw. die Erwartungen anderer erfüllt.

Bei der Beantwortung von Fragebögen und bei Befragungen können durch die Tendenz, die Fragen so zu beantworten, wie man denkt, dass es sozial erwünscht ist, die Ergebnisse verfälscht werden. D.h., die Untersuchten stellen sich in einem besseren Licht dar, als sie es in Wirklichkeit sind. Sie antworten so, wie sie glauben, antworten zu müssen, um als guter Mensch bzw. als gesellschaftlich akzeptierter Mensch dazustehen.

Besonders Fragen, die man als peinlich ansieht oder wo man sich als „unnormal“ outet wie z.B. Fragen zu sexuellen Vorlieben, zu gesetzeswidrigem Verhalten, zum Alkoholkonsum oder zu einer psychischen Erkrankung werden oft nicht ehrlich beantwortet.

Die Forscher haben unterschiedliche Strategien entwickelt, um der Tendenz zur sozialen Erwünschtheit entgegenzuwirken und so die Ergebnisverzerrung zu reduzieren.

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