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AUTHOR DES BEITRAGS: PSYCHOTHERAPEUTIN
DR. DORIS WOLF

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Trance - Trancezustand

Unter Trance verstehen wir einen Zustand zwischen Wachzustand und Schlaf. Die Kontrolle unseres Bewusstseins ist eingeschränkt, unsere Aufmerksamkeit begrenzt.

In einen tranceähnlichen Zustand können wir z.B. im Alltag bei Routinearbeiten, monotonen Geräuschen, exzessivem Musikhören, beim Sport-Ausüben und durch Hypnose kommen. Darüber hinaus kann man auch durch Hyperventilation und bei hoher Konzentration in eine Art Trance kommen.

Bei der hypnotischen Trance wacht ein Teil des Bewusstseins des Patienten und registriert die Stimme des Therapeuten, ein anderer Teil ist ausgeschaltet. Die rechte Hirnhälfte, die für Phantasie und Gefühle zuständig ist, ist hauptsächlich aktiv. Die sprachliche Hirnhälfte wird ruhiger. Die gesamte Aufmerksamkeit ist auf eine bestimmte Sache gerichtet. Neue Erkenntnisse und Lösungen können auftauchen.

Patienten können in unterschiedliche Trancetiefen gelangen. Mit Übung gelingt es umso leichter.

In vielen Kulturen gibt es Riten, die in einen Trancezustand führen - z.B. Tanz-, Gesangs- oder Trommelriten. Zum Teil werden auch Drogen und schmerzhafte Riten eingesetzt, um in Trance zu gelangen. In unseren Diskotheken können Lichtorgeln und durchgängige monotone Rhythmen einen solchen Effekt bewirken.

Wir können uns darin trainieren, bewusst einen Trancezustand herbeizuführen.

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