Ob wir etwas als Versagen oder Erfolg ansehen, hat viel mit unserer Erwartungshaltung und unserer Einstellung zu tun.
Objektiv gesehen, haben wir nur ein Ergebnis bekommen, das nicht unseren Wünschen entspricht. Wir können dieses Ergebnis als Versagen bezeichnen oder als Erkenntnis ansehen, dass wir einen falschen Weg eingeschlagen haben. Wir können das Versagen also als Lernerfahrung ansehen und damit als etwas Positives.
T. Edison antwortete einem Reporter auf die Frage, ob er denn nach 1000 erfolglosen Versuchen, eine Glühbirne zu konstruieren, nicht total frustriert sei: "Nein, jetzt kenne ich tausend Möglichkeiten, wie es nicht funktioniert".
Edison hat seine Misserfolge nicht als Versagen angesehen, sondern als Erkenntnis, d.h. für ihn waren sie ein Gewinn.
Unsere Gedanken entscheiden also darüber, ob etwas eine Niederlage, ein Erfolg oder einfach nur ein unerwünschtes Ergebnis ist.
Das ist keine Wortspielerei. Je nachdem wie wir etwas bewerten, fühlen wir uns nämlich auch. Wenn wir Angst haben, zu versagen oder Angst haben, einen Fehler zu machen, dann deshalb, weil wir negative Konsequenzen befürchten, etwa Ablehnung oder Kritik.
Erfolgreiche Menschen unterscheiden sich von erfolglosen meist nur in einer Sache: Erfolgreiche Menschen lernen aus ihren Fehlern und ihren Misserfolgen.
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