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Als kleine Kinder haben wir wohl alle unsere ersten Erfahrungen mit Wunschträumen und Visionen gemacht. Je nachdem wie unsere Eltern darauf reagierten, ob sie diese mit dem Kommentar "Kind, das sind doch Luftschlösser" abtaten oder uns darin bestärkten, lernten wir, mit ihnen umzugehen.
Manche von uns haben ihre Träume so weit ins Unbewusste verbannt, dass sie glauben, keine Wunschträume mehr zu haben. Sie rauben sich damit eine unschätzbare Energiequelle.
Positive Wunschträume, ebenso wie Albträume, beeinflussen unser Gefühlsleben und unseren Körper. Wenn wir uns positive Vorstellungen von der Zukunft machen, wecken wir in unserem Körper Lebensenergien, wir fühlen uns voller Tatendrang und beseelt, den Wunschtraum in die Wirklichkeit umzusetzen. Wunschträume sind der Motor, der uns in Bewegung setzt.
Das ist abhängig von der Stärke der Wünsche. Ist der Wunsch sehr mächtig oder begleitet er uns schon lange Zeit, dann sollten wir ihn ernst nehmen und unsere Energien darauf verwenden, ihn umzusetzen. Ungelebte intensive Wunschträume blockieren nämlich unsere Energie im Alltag, wir fühlen uns unausgefüllt und leer. Und seine Träume zu leben heißt sich selbst zu verwirklichen und das gibt unserem Leben einen Sinn.
Ist es nicht auch wichtig, noch unerfüllte Träume zu haben? Wenn wir unseren Wunschtraum erfüllt haben und ihm auf Dauer Positives abgewinnen können, benötigen wir keine neuen Wunschträume. Meist gewöhnen wir uns jedoch daran und beginnen, nach neuen Visionen zu suchen.
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