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Mit Stolz bezeichnen wir ein positives Gefühl, das wir nach dem Erreichen eines bestimmten Zieles empfinden. Wir empfinden eine große innere Zufriedenheit.
Daneben gibt es den Nationalstolz, bei dem die Bevölkerung oder eine Gruppe z.B. auf die Leistung der Fußballmannschaft stolz ist.
Gut beobachten können wir den Stolz z.B. bei Athleten, die eine Medaille erzielt oder einen Wettkampf gewonnen haben. Stolz geht meist einher mit einer ganz charakteristischen Mimik, Gestik und Körperhaltung: Die Arme werden v-förmig nach oben gehoben, der Kopf wird zurückgelegt, die Fäuste werden in die Hüfte gestemmt und die Brust wird hervorgestreckt - die stolz geschwellte Brust. Die damit einhergehende positiven Einstellung uns selbst gegenüber lautet: „Schaut, was ich Außergewöhnliches geleistet habe. Ich bin begeistert von mir.“
Stolz hat auch Auswirkungen auf unser Verhalten. Wenn wir stolz auf uns und unsere Leistung sind, dann trauen wir uns mehr zu und übernehmen manchmal auch eine führende Rolle in einer Gruppe oder Firma. Unser Umfeld reagiert uns gegenüber nach einer außergewöhnlichen Leistung meist mit Respekt.
Wenn unser Stolz verletzt ist, dann kommt es zu Konflikten - etwa mit unserem Partner - bis hin zu Kriegen im Falle eines verletzten Nationalstolzes.
Früher wurde Stolz als ein negatives Gefühl angesehen, weil es mit Überheblichkeit und gleichzeitiger Abwertung anderer Menschen verbunden war. Heute wird mit stolzen Menschen ein hoher sozialer Status verbunden. Die meisten Menschen trauen stolzen Menschen mehr Führungsqualitäten zu.
Fazit: solange unser Stolz nicht anmaßend ist und er sich auf eine bestimmte Handlung von uns bezieht, die wir für uns oder die Gemeinschaft erbringen und mit der wir niemandem schaden, sollten wir stolz sein.
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